Das Ego - eine Analyse

Das Ego - eine Analyse

Untersuchung des Egofaktors

(21.7.2007)

 

Sumiran: So wie es aussieht sind wir zu einer fixen Gruppe geworden. Wenn ich jetzt ein Foto machen würde, könnte man nicht sagen, ob das nun die Frühlingsgruppe oder die Herbstgruppe wäre. Das „Sitzen“ ist eine wunderbare Sache, weil ist niemals zu etwas Gewöhnlichem, Alltäglichem verkommt. Wenn es bestimmte Aktivitäten gibt, dann gibt es in ihr eine bestimmte Eigenschaft, die man diese durch die Qualität/Eigenschaft die man durch einer Form, Menge ersetzen kann, aber im Zazen können die Leute Schönheit in diesen Prozess nur durch eine Schönheit, die aus sich selbst hervorgeht, bringen. Im Tanz kann schöne Bewegung verborgen liegen, im Singen eine schöne Stimme, d.h. man muss das nicht unbedingt „verheiligen“, aber es wird zumindest Eindruck hinterlassen. Eindruck machen beim Sitzen in Meditation ist allerdings schwer, wenn es nicht eine tiefgründige Essenz besitzt. Deshalb bin ich überzeugt davon, dass es sich hier um eine der reinsten Formen handelt, wie Sakrales Ausdruck finden kann: es gibt da nicht mehr, es gibt nur das Jetzt, das Dasein in seiner reinsten Form. So wie ein Mensch innerlich schön ist, so wird auch sein Sitzen etwas Magnetisches, Anziehendes an sich haben und der Prozess gewinnt an Faszination. Heute sind wir zum ersten Mal gesessen und sofort fühlt man, wie dieser Raum entsteht, der für sich selbst spricht. Hier gibt es Leute, die durchaus fähig sind diesen Raum mit Gehalt zu füllen … wenn jemand eine gewisse Sensibilität besitzt, wird er das fühlen können.

 

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